Durchführung
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Alle Tests bestanden ...
Getestet wurde mit einem Digitalem
Multimeter direkt am ATX Stecker um falsche Werte durch das auslesen
der I/O Chips zu vermeiden. Zum Einsatz kamen Prime95. Sisoft
Sandra Burn-In, 3DMark2001, Toast, sowie das Abspielen eines Videos.
Getestet wurde über mehrere Stunden, wobei der Test mit aktiviertem
Bus Disconnect sich über 24 Stunden hinzog, um zu sehen ob selbst
unter solchen Bedingungen das Systemstabil läuft. Dazu wurde ein
Film im Loop abgespielt, was einer CPU last von etwa 30% entsprach
und die CPU veranlasste sich immer wieder vom Bus zu trennen und
zu verbinden.
Betrachten wir nun die Ergebnisse
des LC-Power Silent 550W:
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3,33V |
5V
|
12V |
Leerlauf |
3.36-3,37V
|
5.09-5,13V
|
12.40-12.41V |
Last
|
3,365-3,366V
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4,999-5,02V
|
12,51-12,52V |
Nun mit aktiviertem
Bus Disconnect (Halt@Idle):
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3,33V |
5V |
12V |
ca.
30% Auslastung |
3,35-3,37V |
5.11-5,13V |
12.40-12.41V
|
Wie erwartet sinken die Spannungen
unter Last ein wenig, jedoch in einem sehr kleinem Bereich und
bleiben quasi bombenstabil. Das System leistet sich keinen Aussetzer!
Selbst mit aktiviertem Bus Disconnect schwanken sie, wenn mans
genau betrachtet, erst an der 2ten Stelle hinterm Komma. Das ist
ausgezeichnet! Noch kein anderes Netzteil hat derart Stabile Spannungen
unter solchen Bedingungen geliefert. Viele der Netzteile sind
beim aktiviertem Bus Disconnect nicht mal in der Lage innerhalb
der maximal erlaubten 5% zu bleiben.
Fazit
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Ein wahres Schnäppchen-Netzteil
Wären da nicht die etwas zu klein
geratenen Kühlkörper, so gebe es keinen Kritikpunkt an dem Netzteil
auszusetzen. Dennoch scheint dieser Umstand keine negativen Auswirkungen
zu haben. Das Netzteil ist selbst nach längerem Betrieb unter
Last recht kühl. Es verdient sich den Namen Silent zurecht. Der
120mm große Lüfter arbeitet wirklich leise und ist nahezu nicht
zu hören. Selbst unter Last ist er nicht oder kaum wahrnehmbar.
Zu Beginn der Inbetriebnahme machte sich zwar das Laufgeräusch
des Lüfters etwas unangenehm bemerkbar, aber dies ist nach kürzester
Zeit verschwunden und der Lüfter arbeitete quasi unhörbar. Ein
weiterer positiver Aspekt der zum Tragen kam war der Umstand,
dass durch den Einsatz des LC-Power Silent Netzteils ein Lüfter
auf der Rückseite des Gehäuses eingespart werden konnte. Dies
sorge nicht nur für eine noch geräuschärmere Umgebung, sondern
führte letztendlich auch dazu, dass das gesamte System lediglich
durch den 120mm Lüfter des Netzteils gut gekühlt werden konnte.
Als Ergebnis erhielt man in Verbindung
mit einem Arctic Super Silent Pro ein extrem leises System, das
man nur mit einer Wasserkühlung toppen könnte. Im Ganzen,
abgesehen von den Kühlkörpern, die sich aber nicht als Schwäche
herausstellten, können wir Ihnen dieses
LC-Power-Netzteil mit 550 Watt nur ans Herz legen. Für den
Preis von gerade mal 50 Euro ist die gebotene Leistung und Qualität
unschlagbar. Ein wahres Schnäppchen in dieser Kategorie.
Weitere Anmerkungen:
Um die Frage zu klären ob Halt@Idle oder die P-States des
Athlon64 a la Cool´n Quiet effektiver sind, sei hier gesagt, dass
sie inetwa gleich viel Energie einsparen. Das Testsystem verbrauchte
z.B. Im Leerlauf etwa 100W. Aktivierte man das Bus Disconnect
und somit Halt@Idle, reduzierte sich der Verbrauch auf knappe
60W. Genausoviel verbrauchte es wenn das Bus Disconnect nicht
aktiviert war und die CPU mit lediglich 800Mhz betrieben wurde.
Kombiniert man beides, so kann man den Werbrauch noch einige Watt
reduzieren.
[al]
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