Die
unterstützen Standards sind bei der Hercules Gamesurround Muse XL
Pocket LT 3 schnell aufgezählt: Microsoft DirectSound und
DirecMusik, EAX 1.0 und 2.0. Keine großen Würfe hier, aber
das ist von einer solchen USB Sound-Box auch nicht anders zu erwarten.
Viel
interessanter ist, was die Muse auf die Boxen zaubert. Und das kann
sich durchaus sehen oder besser formuliert: hören lassen. Eine DVD
mit Dolby Digital Ton spielte die Muse im Test aus dem Stand sehr
angenehm ab. Sehr deutlich war die Abmischung der einzelnen Kanäle
wahrzunehmen und während unser Notebook mit den eigenen
integrierten Lautsprechern und nur zwei Kanälen die
Lautstärke sehr unregelmäßig wiedergab, so war es mit
der Gamesurround Muse XL Pocket LT 3 bei sechs Kanälen nicht
nötig am Regler tätig zu werden. Dass das Filmvergnügen
dabei in ganz andere Dimensionen steigt, erklärt sich von selbst.
Auch
den Klang von Spielen mit EAX Effekten stellt die USB-Box von Hercules
sehr schön in den Raum. Natürlich nicht vergleichbar mit
aktuellen SoundBlaster Varianten von Creative, welche höhere EAX
Versionen unterstützen. An einem Notebook angeschlossen liegen
hier jedoch Welten gegenüber der herkömmlichen
Klangdarstellung, auch 5.1 Kopfhörer können solche
räumlichen Effekte natürlich nicht erzeugen.
Fazit:
Was
also ist die Hercules Gamesurround Muse XL Pocket LT 3? Ganz sicher
keine schlampige oder zweitklassige Lösung, allerdings mit einer
hochwertigen internen Soundkarte in einem Desktop-PC auch nicht zu
vergleichen.
Angenehm ist die Größe, man kann die
Gamesurround Muse XL Pocket LT 3 problemlos mit der Hand
umschließen oder wie die Namensgebung auch andeutet in die Tasche
stecken – das macht sie, neben dem Umstand dass sie keine extra
Stomversorgung benötigt, angenehm portabel. Das Design ist
schlicht und unaufgeregt aber doch ansprechend und dürfte sich so
auf jedem Schreibtisch in die Gesamtoptik einfügen, ohne aus dem
Rahmen zu fallen.
Was uns störte, war die leider etwas
aufdringlich blinkende Status-LED im Betrieb und als Beilage das
absolut als billig zu bezeichnende Headset mit Mono-Sound und
brummendem Mikrophon.
Bei der Funktionalität erfüllt
die Muse genau das was von ihr erwartet wird: Sie zaubert den Sound aus
Note- und Netbooks auf ein 5.1 System und das auf eine durchweg
angenehme Weise. Die Anschlüsse sind klug gewählt,
Kopfhörer, Line-In und Mikrophon an der Vorderseite, die 5.1
Ausgabe erfolgt auf der Hinterseite. Ergänzt wird dies durch die
großen und dadurch einfach zu bedienenden
Laustärkeknöpfe auf der Oberseite und die einfach zu
bedienende Software. Insgesamt ist die Muse so ein Gewinn für
jeden, der sich an einem Mobilgerät 5.1 Sound in die Stube holen
möchte. Die UVP liegt bei 29,- Euro, der Preis liegt aber bereits zur Markeinführung ein gutes Stück darunter.
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